Die Akupressur
Die Akupressur kommt aus China und wird dort schon seit Jahrtausenden angewendet. Bei der Akupressur handelt es sich um eine Punktbehandlung bei der mit den Fingerkuppen von Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger sekundenlang bestimmte Körpermeridiane gedrückt werden. Der Mensch hat 12 Hauptmeridiane, und acht Nebenmeridiane. Entlang dieser Meridiane liegen einzelne Punkte, die je nach art der Beschwerde vom Therapeuten sekundenlang gedrückt werden. Die Akupressur ist besonders gut für die Schmerztherapie geeignet. Die Akupressur wird von der Schulmedizin anerkannt.
Die Aromatherapie
Die Aromatherapie wird mit Hilfe von Duftstoffen, also ätherischen Ölen, durchgeführt. Es gibt drei verschiedene Anwendungsarten. In gasförmigem Zustand werden die Duftstoffe über die Nase aufgenommen d.h. sie werden in einer Duftlampe mit Wasser gemischt und die Duftlampe mit Hilfe einer Kerze erhitzt.
Die zweite Möglichkeit ist die flüssige Form. Hierbei werden die Öle mit sogenannten Trägerölen wie Weizenkeimöl, Mandelöl oder anderen neutralen Ölen gemischt. Diese werden zum Beispiel durch Massagen, Einreibungen oder auch beim baden über die Haut aufgenommen.
In kleinsten Dosierungen können ätherische Öle auch in Speisen gegeben werden, aber Vorsicht: hier gilt "weniger ist mehr". Achten Sie beim Kauf darauf, das die Öle 100% natürlich sind. Es gibt nämlich auch synthetische Öle und die können giftig sein. Die Aromatherapie ist eine anerkannte Naturheilmethode.
Der Aderlaß
Der Aderlaß wurde bereits im frühen Mittelalter durchgeführt. Der Heilpraktiker entnimmt dem Patienten dabei bis zu 0,5 Liter Blut aus der Armvene. Durch die Entnahme des Blutes verringert sich das Blutvolumen, was auf den Kreislauf entlastend wirkt. Wer sich regelmäßig zum Aderlaß begibt, kann einem Schlaganfall oder einem Infarkt vorbeugen. Ein Aderlaß darf selbstverständlich nur von einem Heilpraktiker oder einem Arzt durchgeführt werden.