Generell nimmt man für Ölbäder 2 El. Geruchsneutrales Trägeröl (also Jojobaöl etc.) und 10 Tropfen ätherisches Öl. Bei den ätherischen Ölen ist darauf zu achten, dass diese naturrein und aus biologischem Anbau sind, da sie sonst womöglich die Haut mehr reizen als ihr nutzen. Die Verträglichkeit kann man vor dem Bad in der Armbeuge oder auf dem Handgelenk testen.
Wer auf die pflegende Eigenschaft des Öls lieber verzichtet beim Baden, der ist mit dem Badesud ebenso gut bedient. Für ein Vollbad braucht man dabei 50 g getrocknete Kräuter, z. B. Lavendelblüten, Rosenblätter oder Rosmarin. Lavendel wirkt entspannend, Rosen sind für die Schönheit und Rosmarin macht munter und eignet sich besonders gut für ein Bad am Morgen. Die Kräuter lässt man in einem Liter Wasser aufkochen, stellt sie dann zugedeckt 10 Minuten zur Seite, siebt ab, und gibt das Ganze dann in das Badewasser.
Noch einfacher und schneller geht das, wenn man die Kräuter in ein Baumwoll- oder Leinensäckchen gibt und sie unter den heißen Wasserstrahl hängt. Hinterher kann man sich mit dem Kräutersäckchen abrubbeln und kurbelt damit gleich die Durchblutung an.
Für alle Bäder gilt: Je heißer das Bad, desto mehr Arbeit für das Herz. Wer Probleme mit dem Kreislauf hat, sollte auf sehr heiße Bäder verzichten. Und länger als eine Viertelstunde sollte ein Bad nicht dauern.