Tiergestützte Therapien werden in der Alternativmedizin als Behandlungsverfahren eingesetzt. Mit den tiergestützten Therapieverfahren können bei psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen zumindest Linderungen bei den Symptomen erreicht werden, auch bei behinderten Menschen ist eine Therapie mit Tieren wirkungsvoll. Je nachdem, ob bei den Tieren Hunde, Delphine, Pferde oder auch Lamas zum Einsatz kommen, ist natürlich auch der Ort der Behandlung unterschiedlich. Die Tiere wirken auf die unterschiedlichsten Weise bei der Therapie mit, schließlich sind gerade die eingesetzten Tiere äußerst sensibel und geben dem Patienten die notwendige Aufmerksamkeit, der wiederum ebenfalls gefordert wird, seine Aufmerksamkeit auf das jeweilige Tier zu konzentrieren. Nachstehend sind einige der verschiedenen tiergestützten Therapien mit den einzelnen Tieren separat erläutert.
Hundetherapie
Bei der Hundetherapie kommen ausgebildete Therapiehunde zum Einsatz, die sozusagen als Medium fungieren. So kann eine exakte Diagnose der jeweiligen Erkrankung oder auch der Behinderung des Patienten leichter gestellt werden. Ebenso können bei einer Therapie unter Einsatz von Hunden auch alternative Verhaltensweisen trainiert werden.
Delphintherapie
Über die Delphintherapie gibt es leider keine eindeutigen wissenschaftlichen, unabhängigen Studien, die die Wirksamkeit der Therapie mit den freundlichen Meeressäugern belegen. Die Delphintherapie wurde von Dr. David E. Nathanson entwickelt. Bei den von ihm entwickelten Delfintherapien wird der Patient für die gute Mitarbeit bei den herkömmlichen Therapien besonders belohnt, indem nach der erfolgreichen Mitarbeit dann die Begegnungen mit den Delphinen folgen.
Therapeutisches Reiten
Beim Therapeutischen Reiten können pädagogische, psychologische und psychotherapeutische Maßnahmen über das Medium Pferd umgesetzt werden. Auch zur Rehabilitation und zur sozialen Integration kann therapeutisches Reiten eingesetzt werden. Die Zielgruppen für eine Reittherapie bilden meist Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene, die an körperlichen, seelischen und sozialen Entwicklungsstörungen oder Behinderungen leiden.
Lamatherapie
Wie die Bezeichnung dieser tiergestützten Therapie bereits aussagt, werden hierbei Lamas als Begleittiere in den pädagogischen und therapeutischen Prozess eingebunden, der die Entwicklung des Patienten fördern soll. Bei der Lamatherapie kommen gerade die artspezifischen Eigenschaften und Charakterzüge der Lamas der Therapie als motivierende Faktoren zugute.