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Heilkräuter und ihre Wirkung

Das Wichtigste zuerst: Wer zu natürlichen Heilmittel greifen möchte sollte keinesfalls auf den Besuch beim Arzt verzichten. Den nur ein Arzt kann eine genaue Krankheitsdiagnose stellen. Die nachfolgenden allgemeinen Informationen sollten Sie auf keinen Falle dazu verleiten, auf eine professionelle Beratung zu verzichten.

Im Nachfolgenden finden Sie Information der 19 wichtigsten Heilpflanzen.

Der Bärlauch ( Allium ursinum)

Der Bärlauch ( Allium ursinum) ist eine Frühjahrspflanze und ist bekannt für ihre blutreinigende und entschlackende Wirkung. Aber sie hat auch noch andere Eigenschaften. Sie beugt z.B. der Arterienverkalkung vor und ist blutdrucksenkend: Außerdem wirkt sie sehr gut bei Problemen im Magen/Darm Bereich und man sagt dem Bärlauch nach, das er zu einem besseren Gedächtnis verhilft. Bärlauch sollte aber immer frisch verwendet werden da er nur im frischem Zustand seine Wirkung entfalten kann. Aber auch das sollte kein Problem sein. Er wird mittlerweile auch im Internet frisch angeboten. Er eignet sich besonders gut für die Zubereitung von Salaten und Suppen.

Goldrute ( Solidago virga aurea)

Die Goldrute sollte bei allen Nierenerkrankungen und Blasenerkrankungen eingesetzt werden. Auch bei Darmerkrankungen und Darmblutungen ist die Goldrute nur zu empfehlen.

Brennnessel (Urticca dioica)

Bei vielen Menschen als Unkraut verhaßt und dennoch ein gutes Mittel gegen allerlei Beschwerden. So wirkt Brennessel bei Leber und Gallenerkrankungen sowie bei Verschleimung der Atemwege, Darmgeschwüren, Lungenerkrankungen, Blutarmut und Durchblutungsstörungen. Die Brennessel wird bei schweren Bluterkrankungen zur Unterstützung eingesetzt. Bei Rheuma, Gicht und Arthrose kann man die betroffenen Stellen mit frischer Brennesel berühren. Dies ist zwar im ersten Moment nicht besonders angenehm aber es hilft. Die Brennesel ist auch für ihren hohen Eisenanteil bekannt und sollte deshalb schon zum normalen täglichem Haustee gehören.

Beinwell ( Symphytum officinale)

Beinwell ( Symphytum officinale) ist aus der Heilmedizin nicht mehr weg zu denken. Beinwell ist einfach ein wunderbares Mittel bei Rheumatismus, Gelenkbeschwerden und sogar bei Knochenentzündungen hat es sich bestens bewert.

Bei Knochenentzündungen empfehlt es sich drei Esslöffel Beinwellwurzelpulver in etwas heißem Wasser anzurühren und auf ein Stück Tuch zu geben. Das Tuch sollte so heiß wie möglich auf die betroffene Stelle gelegen und mit einem Verband fixiert werden. Lassen Sie das Ganze drei bis vier Stunden wirken. Diese Prozedur sollten Sie zwei mal pro Tag durchführen und Sie werden erstaunt sein wie schnell und gut das Beinwellwurzelpulver wirkt.

Kamille (Matricaria chamomilla)

Kamille (Matricaria chamomilla) ist eine der wohl bekanntesten Heilpflanzen. Sie hat sich immer wieder bei Magen-Darm Problemen bewert, zeigt aber auch gute Erfolge bei Nebenhöhlen-entzündungen, Binde-hautentzündungen, Zahnschmerzen und ist bestens zur Wundbehandlung geeignet.

Frauenmantel ( Alchemilla vulgaris)

Frauenmantel ( Alchemilla vulgaris) hilft bei Menstruationsbeschwerden, Unterleibsschmerzen sowie bei Störungen in den Wechseljahren. Äußerlich angewendet hilft er bei eitrigen Wunden. Wer zur Fettleibigkeit neigt sollte auf Frauenmanteltee nicht verzichten, da er bei der Gewichtsabnahme gute Dienste leistet: Wer also eine Diät anstrebt, sollte dazu nicht auf die unterstützende Wirkung von Frauenmanteltee verzichten.


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