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Tee Heilkräuter

Johanniskraut ( Hypericum perforatum)

Johanniskraut ( Hypericum perforatum) ist bekannt für seine beruhigende Wirkung und hilft auch bei Nervenverletzungen, Neurosen und Schlafstörungen. Neben dem Kraut ist auch das Johanniskrautöl sehr empfehlenswert. Das Öl verwendet man bei Hautverletzungen, trockener und rauer Gesichtshaut, aber auch bei Ischias, Rückenschmerzen und Brandwunden. Wer Johanniskrauttee zu sich nimmt sollte auf Sonnenbestrahlung verzichten, da sich ansonsten Hautflecken bilden könnten.

Löwenzahn (Taraxacum officnale)

Löwenzahn (Taraxacum officnale) hilft bei Gallenleiden, Stoffwechselerkrankungen und Lebererkrankungen. Bei chronischer Leberentzündung sollte man die Löwenzahnblätter frisch, z.B. in Form eines Salates, zu sich nehmen. Für einen Tee eignen sich aber besser die Wurzeln des Löwenzahns. Sie wirkt blutreinigend, belebend und verdauungsfördernd.

Mistel( Viscum album)

Die Mistel ist bei uns als Heilpflanze nicht mehr weg zu denken, da sich Mistel besonders bei Herz- und Kreislauf-erkrankungen bewährt hat. Bei zu hohem Blutruck senkt die Mistel, und bei zu niedrigem hebt sie den Blutruck. So ist die Mistel auch bei allen Stoffwechselerkrankungen einsetzbar.

Huflattich ( Tussilago farfara)

Der Huflattich hat eine stark schleimlösende Wirkung und sollte auf jedenfalls bei Bronchitis, Bronchialasthma, Lungenentzündung und Atemnot eingesetzt werden. Wer an einem Raucherhusten leidet und dennoch weiter Rauchen möchte, sollte jeden Tag zwei Tassen Huflattichtee zu sich nehmen um damit den Raucherhusten zu vermindern.

Malve ( Malva vulgaris)

Malve ( Malva vulgaris) hilft bei Entzündungen der Schleimhäute; Gastritis, Magen und Darm Geschwüren, Husten und Heiserkeit und Mandelentzündungen. Wer an einem Lungenemphysem leidet sollte Malvetee als unterstützende Zusatztherapie zu sich nehmen.

Lapacho (Tabebuia avellanedae)

Lapacho kommt aus Südamerika, hauptsächlich aus Argentinien. Es wird nur die innere Rinde des Lapachobaumes verwendet. Man könnte Lapacho schon beinahe als Allround-Heilmittel bezeichnen, da er eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralien in sich trägt. Lapacho ist besonders gut für Herz und Kreislauf und wirkt positiv auf unsere Verdauung, Nerven, Knochen, Bindegewebe und stärkt das Immunsystem. In Argentinien wird der Lapacho Tee in den Krankenhäusern bei der Krebstherapie eingesetzt. Lapacho Tee kann sowohl heiß als auch kalt getrunken werden.

Buchtipp
Heilkräuter und Zauberpflanzen. zwischen Haustür und Gartentor (mental ray Handbooks)
Die wahren Kräuterkundigen wissen, dass selbst die einfachsten Kräuter ihren Wert haben und dass bereits eine Handvoll davon genügt, um sämtliche Leiden zu heilen. Wolfgang Storl greift neun ganz gewöhnliche Wildkräuter heraus, die meist völlig unbeachtet zwischen Haustür und Gartentor wachsen: Brennnessel, Beifuß, Gundermann, Geißfuß, Wegerich, Schachtelhalm, Gänseblümchen, Vogelmiere und Löwenzahn. Er beschreibt ihre Eigenschaften und ihre Heilkräfte, ihre Bedeutung in der Volksmedizin, aber auch ihre Rolle in Sage, Märchen und Aberglaube. Eine Wissensquelle über Heilpflanzen, die vor der Haustür wachsen und sofort verfügbar sind.

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